
Am Sonntag, den 17. August 2025, hat das Integrationszentrum zu einem besonderen Erlebnis eingeladen: Ein Percussion-Kurs brachte Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters zusammen – und schnell sprang die Begeisterung über.
Doch was ist Percussion eigentlich? Unter dem Begriff versteht man alle Instrumente, die durch Schlagen, Schütteln oder Reiben zum Klingen gebracht werden – darunter Trommeln, Cajóns, Congas, Bongos oder auch kleine Rhythmusinstrumente wie Rasseln und Shaker. Percussion ist die ursprünglichste Form des Musizierens: Der Rhythmus, das Klatschen und Trommeln, steckt in jedem Menschen.
Im Kurs ging es nicht nur darum, verschiedene Schlagtechniken auszuprobieren, sondern vor allem darum, gemeinsam den Rhythmus zu spüren. Musik ohne viele Worte – das schuf eine besondere Verbindung. Schnell war zu sehen, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim gemeinsamen Trommeln lachten, entspannten und ganz im Moment aufgingen. Wi e auf dem Bild zu sehen konnten die Teilnehmerinnen vom Workcamp, welches aktuell in Blomberg stattfindet, sich trotz Sprachbarrieren, sehr gut zu einer Gruppe finden.
Percussion wirkt positiv auf Körper und Geist: Der Rhythmus fördert Konzentration, Koordination und Kreativität. Gleichzeitig baut das gemeinsame Trommeln Stress ab, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und überwindet sprachliche Barrieren. Gerade in einem Integrationszentrum entfaltet diese Kraft besondere Wirkung – hier wird deutlich, dass Musik eine Sprache ist, die alle verstehen.
Am Ende waren sich alle einig: Der Percussion-Kurs war nicht nur ein musikalisches Erlebnis, sondern auch ein lebendiges Beispiel dafür, wie gemeinsames Musizieren Menschen verbindet.